Am 22. Mai 2026
Gespräch des BDR Hessen mit dem Hessischen Minister der Justiz
konstruktiver Austausch mit dem Justizminister unter anderem über Fragen zur "Justiz in der Fläche", die hohe Arbeitsbelastung und den Generationenwechsel
Für den Bund Deutscher Rechtspfleger, Landesverband Hessen, nahmen der Vorsitzende Andreas Reichelt sowie die stellvertretenden Vorsitzenden Verena Gölzhäuser, Ute Logemann und Stefanie Bäuml an einem Gespräch mit dem Hessischen Minister der Justiz, Christian Heinz, in Wiesbaden teil.
Seitens des Hessischen Ministeriums der Justiz waren neben dem Minister Christian Heinz unter anderem Herr Kämmerer, Frau Adelsberger, Herr Schulmeyer sowie Herr Schneider vertreten. Das Gespräch fand in einer offenen und konstruktiven Atmosphäre statt.
Der Landesverband konnte zahlreiche wichtige Themen ansprechen. Im Mittelpunkt standen insbesondere die weiterhin hohe Belastung der Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger, die Gewinnung, Einarbeitung und langfristige Bindung von Mitarbeitenden sowie die besondere Belastung von Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern in Führungsverantwortung.
Weitere Themen waren unter anderem die Einführung der Robe, deren wohlwollende Prüfung zugesagt wurde, sowie Fragen zur „Justiz in der Fläche“. Hier wurde zugesichert, dass vor einer möglichen Erweiterung der Zentralisierung des Registers auf den bislang hiervon ausgenommenen Standort Frankfurt eine umfassende Prüfung erfolgen werde. Zudem wurde versichert, dass keine Versetzungen gegen den Willen betroffener Kolleginnen und Kollegen vorgesehen seien.
Der Minister bekräftigte zudem seine Teilnahme am Rechtspflegertag.
Der Landesverband Hessen bewertet das Gespräch als wichtigen und konstruktiven Austausch.
